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Erläuterungen zum Thema Selbstrettungsfähigkeit in Hallen- und Freibädern

Maßnahmen zur Selbstrettung werden erforderlich, wenn trotz der Kenntnis aller Bewegungen und Gefahren der unterschiedlichen Gewässer Zustände eintreten, die selbst für gute Schwimmer eine bedrohliche Situation darstellen. Typische Situationen wären Erschöpfungszustände durch Selbstüberschätzung oder gesundheitliche Beeinträchtigungen sowie Muskelkrämpfe.

Verhaltensregeln bei Erschöpfungszustand:

verhalte dich ruhig und besonnen

überlege welche Maßnahmen du ergreifen kannst/musst

rufe laut und deutlich um Hilfe!
gib deutliche Handzeichen

Bei Erschöpfungszuständen:

Rückenlage (Seestern): atme kontrolliert ein und aus

Bauchlage: das Gesicht liegt dabei im Wasser, atmet ruhig und langsam aus, zum Einatmen wird der Kopf angehoben

Bei Krämpfen:

Beachte, der verkrampfte Muskel muss gedehnt werden!

gegebenenfalls kann ein schneller Wechsel der Schwimmtechnik den Krampf schon lösen

Wechsel der Körperlage
Dehnung der Muskulatur bis der Krampf sich löst
versuche den Beckenrand zu erreichen, falls nicht, in die Rückenlage wechseln

Wie löse ich einen Krampf:

Wadenkrampf: Fußspitze anfassen und zum Körper ziehen

Fußkrampf: entweder Massage oder die Fußspitze zum Körper ziehen

Oberschenkelkrampf: den Unterschenkel am Fußgelenk fassen und gegen den Oberschenkel drücken
Fingerkrampf: die Finger zusammenkrallen und spreizen

Für weitergehende Fragen sprechen Sie bitte mit Patrick Rodriguez Rubio.

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Letzte Aktualisierung: 06.12.2011 •  webmaster@swimpool.de