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Schwimmen, 27.07.03, von wir-im-sport.de
Starke DSV-Bilanz bei WM in Barcelona

Mit dem goldenden "i-Tüpfelchen" durch Thomas Rupprath, der die 50 Meter Rücken in Weltrekord gewann, beendeten die deutschen Schwimmer die WM in Barcelona auf Platz drei der Medaillenwertung. Überragend waren die USA.

Als Europas Nummer eins sind Deutschlands Schwimmer bereit für Olympia 2004 in Athen. Nach dem Dreifach-Triumph von Vorzeigeathletin Hannah Stockbauer setzte Thomas Rupprath am Sonntag bei den Weltmeisterschaften in Barcelona mit einem phantastischen Weltrekord über 50m Rücken den goldenen Schlusspunkt für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV), der mit 5 Gold-, 1 Silber- und 2 Bronzemedaillen drittbeste Nation wie vor zwei Jahren in Fukuoka war.

Erlösung für Rupprath

Der bis dahin medaillenlose Thomas Rupprath empfand seinen Triumph am letzten WM-Tag als Erlösung. "Der Druck war riesig. Aber nun habe ich mein Traumziel erreicht", sagte der von Zentnerlasten befreite 26-Jährige, nachdem er in 24,80 Sekunden nach 27 internationalen Medaillen erstmals WM-Gold gewonnen hatte. In einem perfekten Rennen blieb der Wuppertaler 19 Hundertstelsekunden unter der vier Jahre alten Marke des US-Amerikaners Lenny Krayzelburg. Ruppraths Trainingspartner Steffen Driesen entpuppte sich als Pechvogel, schwamm wie über die doppelte Distanz erneut Bestzeit (25,14) und wurde trotzdem wieder nur Vierter. Die EM-Dritte Nicole Hetzer (Burghausen) verpasste über 400m Lagen (5. in 4:43,22 Minuten) ebenso einen Treppchenplatz wie Sandra Völker (Hamburg) über 50m Freistil (5. in 25,14 Sekunden) und Sarah Poewe (Wuppertal) über 50m Brust (7. in 32,03). "Wir wollten Platz drei in der Nationenwertung halten, das war unser oberstes Ziel", sagte Cheftrainer Ralf Beckmann, der trotz mehrerer Enttäuschungen den großen Teamgeist pries: "Die Mannschaft hat nicht nur die Erfolge gefeiert, sondern auch bei Niederlagen eine engagierte Haltung bewiesen." Mit Blick auf Athen meinte Beckmann: "Wir kennen unsere Schwachstellen und haben 384 Tage Zeit, daran zu arbeiten." Für einen "historischen Tiefpunkt" sorgte die Männer-Lagenstaffel mit ihrem Vorlauf-Aus. Das hatte es in der WM-Geschichte noch nicht gegeben. "Dafür werden wir berechtigt Prügel beziehen", sagte der Chefcoach, der im Vorlauf Rupprath und Driesen schonte.

Superstar Michael Phelps

Die USA übernahmen auch dank ihres erst 18 Jahre alten Ausnahmeschwimmers Michael Phelps mit elf Goldmedaillen die Spitzenposition von Australien. Phelps stahl mit einer Weltrekordserie, die er mit seinem Sieg über 400m Lagen in 4:09,09 Minuten krönte, Superstar Ian Thorpe die Show. Trotz anfänglicher Kritik am WM-Pool fielen im Palau Sant Jordi insgesamt 14 Weltrekorde, 6 europäische und 9 deutsche Bestmarken, wobei der 4x100-m-Lagen-Staffel der USA in 3:31,54 Minuten der letzte Weltrekord vorbehalten war.

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Letzte Aktualisierung: 27.07.2003 •  webmaster@swimpool.de
 
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