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Schwimmverband NRW, 19.11.08, von A. Hillebrand
5. Bädertagung des SV NRW — Mustervertrag für die eigenverantwortliche Nutzung von Bädern vorgestellt

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SV NRW-Vizepräsident Dr. Rudolf Salmen wirbt bei der 5. Bädertagung für das "Aktionsbündnis Pro Bad". Rechts: Claudia Heckmann, Dortmund, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bäder des SV NRW

Mit der energietechnischen Sanierung eines älteren Hallenbades könne man die gleiche Menge Energie einsparen wir bei 250 Einfamilienhäusern. Diesen Vergleich stellte Dr. Rudolf Salmen, Vizepräsident des Schwimmverbandes NRW, zu Beginn der 5. Bädertagung des Verbandes am 15.11.2008 in Oberhausen heraus. Er warb damit für u.a. für das "Aktionsbündnis Pro Bad". und für ein bundesweites Modernisierungsprogramm für Bäder.

Diese seinen überwiegend in den 1950er bis 1970er Jahren gebaut worden; zweifellos sei hier ein sehr großes Modernisierungspotential mit wesentlichen CO2-Einsparungen gegeben. Landes- und Kommunalpolitik seien gefragt.

Wie eine kommunale Bäderplanung in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen erfolgreich zu gestalten ist, stellten Arno Langhals und Alexander Höfer von der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) dar. Die OGM baut und bewirtschaftet für die Stadt Oberhausen u.a. Sportstätten, d.h. auch die Bäder. Zug um Zug wurde und wird ein Bäderkonzept umgesetzt, das die verfügbare Wasserfläche zwar verringert, die Nutzungszeiten für Vereine und Öffentlichkeit aber deutlich erhöht. U.a. wurde ein Freibad geschlossen, dafür aber ein ganzjährig nutzbares Kombibad neu gebaut. Hervorzuheben ist dabei auch die Zusammenarbeit mit den Oberhausener Vereinen, die von allen Vereinsvertretern als sehr vertrauensvoll bezeichnet wurde. In dieser Zusammenarbeit hat der Schwimmverband NRW nun einen Mustervertrag für die eigenverantwortliche Nutzung von Bädern (Schlüsselgewalt) entwickelt, der in Kürze hier veröffentlicht werden wird. SV NRW-Präsident Manfred Peppekus stellte diese Kooperation in seinem Grußwort als vorbildlich heraus.

Dass Bäderschliessungen für eine Kommune nicht das Allheilmittel zur Sanierung der Finanzen sind, machten die vorgestellten Beispiele aus Marl und Hünxe deutlich. Seit bereits mehr als 16 Jahren betreibt der Volksbad Marl e.V. das Guido-Heiland-Freibad, das 1991 von der Stadt geschlossen und anschließend von dem Verein übernommen wurde. Heute ist es mehr als ein fester Bestandteil der Marler Sport- und Freizeitlandschaft; der Bestand ist gesichert. In Hünxe sollte vor etwa zwei Jahren das örtliche Hallenbad geschlossen werden. Viele Bürger haben sich dagegen ausgesprochen; einige haben die Sache "in die Hand genommen" und einen Verein "Schwimmfreunde Hünxe e.V." gegründet, der das Bad heute betreibt. Mit der seinerzeit wesentlichen Beratungsunterstützung durch Dr. Rudolf Salmen entwickelte man das Modell eines "Vereinsbades", das heute für ca. 33.000 Besucher pro Jahr ein schöner Ort des Wohlbefindens ist.

Wenn Bäder modernisiert werden, müssen dafür finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Soweit Vereine mit vereinseigenen Anlagen dafür Bedarf haben, bietet die landeseigene NRW-Bank Darlehn zu günstigen Konditionen. Dafür informierte in einem Kurzreferat Achim Haase vom Landessportbund NRW. Einzelheiten dazu können beim LSB erfragt werden (Tel A. Haase: 0203-7381837).

 
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Letzte Aktualisierung: 20.11.2008 •  webmaster@swimpool.de