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WB-Ecke

(24) Ersatz der Ausbildungskosten

Der Schwimmer A will einen Startrechtrechtwechsel vom SV X zum SV Y vollziehen. Der SV Y beantragt vorschriftsmäßig den Wechsel beim zuständigen LSV und die Freigabebescheinigung beim SV X. Dieser verweigert die Freigabe mit der Begründung, dass der Schwimmer erst den nach der Satzung des Vereins festgelegten Ausbildungskostenersatz an den Verein leisten müsste. Der LSV genehmigt den Wechsel, weil einmal ein Verhinderungsgrund nach § 10 Abs.2 WB nicht vorläge (§ 10 Abs. 3 a.a.O.). Zum anderen sei auch der Schwimmer nicht der richtige Ansprechpartner. Gegen die Entscheidung des LSV klagt der SV X - ohne Erfolg.

Das Schiedsgericht stellt zunächst fest, dass die Klage insofern unzulässig ist, da der Schwimmer hinsichtlich des Ersatzes der Ausbildungskosten nicht der richtige Anspruchsgegner sei. Es könne auch nicht davon ausgegangen werden, dass es sich bei den geltend gemachten Ausbildungskosten etwa um Beitragsrückstande (§ 10 Abs.2 Buchst. a WB) handle. Die systematische Stellung spreche schon einmal dagegen; die WB differenzieren klar zwischen Beitragsrückständen und Ausbildungskosten. Außerdem behauptet der LSV - und der SV Y widerspricht nicht , dass der Schwimmer gar nicht Kaderangehöriger der in § 9 Abs.3 WB genannten Kader gewesen ist. Da ein Fall nach § 10 Abs.2 WB nicht vorlag, musste die Freigabe als erteilt gelten; der LSV hatte mit der Genehmigung des Startrechtwechsels rechtmäßig gehandelt.

Gerhard Dierich

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Letzte Aktualisierung: 31.07.2003 •  webmaster@swimpool.de